Montag, 26. März 2012

1. Buchbesprechung: Strickreise ans Meer von Annette Danielsen



Also eines ist jetzt mal zu 100% klar, ich bin etwas Ravelry geschädigt! Und das meine ich überhaupt nicht so abwertend, wie es sich auf den ersten Blick liest. Und doch ist es mir klar geworden genau in dem Moment, als ich mein 1. Rezensionsexemplar bis zur letzten Seite intensiv durchgelesen hatte: ich hab mir mit dem Internet selbst den Spaß genommen.... an schönen Strickbüchern.

Ich bin eine Vielstrickerin, ja, das kann ich wohl mit Fug und Recht behaupten und es ist auch keine Übertreibung. Und doch habe ich kaum Strickbücher, und die in meinen Regalen langsam verstauben sind von anno Tubak und ehrlich gesagt grottenlangweilig. Ich kann mich  auch nicht erinnern, jemals daraus etwas gestrickt zu haben.  Ein paar Zeitschriften nenne ich auch mein eigen, irgendwann fand wohl ein Modell meine Aufmerksamkeit, das in einer davon stand , mir gefiel, vielleicht sogar gestrickt wurde. Früher, also wirklich früher, so in den 80igern und 90igern, war die Verena die Ideenschmiede und damit allein auf weiter Flur, später kam noch die Sabrina, aber meistens hab ich Wolle gekauft und einfach los gelegt. Verenchen ist ja wieder up to date, aber selten ist was für meinen Geschmack dabei. Wie auch immer, die allermeisten Anleitungen für meine Strixeleien hab ich von ravelry, seit ich  dort Mitglied bin und das sind immerhin auch schon ein paar Jährchen. Und das ist auch gut so, denn dieses Forum ist eine riesengroße Bereicherung, aber es war mir gar nicht klar, was ich alles so verpasse .... ohne Strickbücher.

Und dann kam Polly..lach..nein natürlich nicht, dann kam Annette Danielsen oder besser gesagt dieses wunderbare Rezensionsexemplar, welches  mir von literaturtest.de zugeschickt wurde, um es hier in meiner Wollwelt zu besprechen. Und ich stelle fest, ein Strickbuch aus dem  Jahr 2012 , ins Deutsche übersetzt, hat mich jetzt als jahrelange Abstinenzlerin wahrlich überrascht. Da sag ich BRAVO!!! Ich geb mich aber keinen Illusionen hin, sicher gibt es auch andere Exemplare, die diesem Standard nicht entsprechen können, aber die rezensiere ich heute nicht und darum  "ein dreifach Hoch" auf genau dieses hier:






Strickreise ans Meer, diesen Namen trägt das bezaubernde und sehr handliche Buch wirklich zu Recht. Es zu lesen ist wie das Verreisen an die See, hoch in den Norden, 15 völlig unterschiedliche dänische Inseln lernt man kennen durch sehr viele inseltypische  Fotografien und der grafischen Gestaltung der Seiten mit ansprechenden Illustrationen, die mir ausgesprochen gut gefallen. Die Assoziationen der Reiseeindrücke von Frau Danielsen, diesem fröhlichen Rotschopf mit der frechen Wuschelfrisur und ihre kreative Umsetzung in ein ausgefallenes Strickstück haben mir sehr imponiert . Für den Leser ist jeder Gedankengang vom visuellen Eindruck der Inseln bis zur sehr verständlich geschriebenen  Anleitung  durch kurze informative Statements und einer Fülle von stimmungsvollen Bildern genau nachvollziehbar. Es entsteht sofort dieser Aha-Effekt "das meint sie also damit"  gepaart mit Bewunderung und ein wenig Neid, dass man selbst nicht mit dieser Fantasie durchs Leben gehen kann, wenn man das vorgestellte Modell das 1. Mal sieht und dann durch das Weiterblättern begreift, wie das Design entstanden  ist. Manchen ist es gegeben, dieses Talent der Inspiration durch äußere Eindrücke, mir leider nicht.


Für alle Modelle gibt es  Anleitungen  in S, M, L und XL, die fast ausnahmslos mit maximal Nadelstärke 2,5 -3,5 gestrickt werden. Da Frau Danielsen ganz eng mit Marianne Isager zusammenarbeitet, werden auch ausschließlich  Isager Garne verwendet. Oft habe ich diese Garne schon bewundert, die ja ihren Charme in einer außergewöhnlichen Farbpalette haben, auf deren Kombination man ja selber nie gekommen wäre, die aber immer meinen Geschmacksnerv genau treffen...bis auf die Wurzel sogar. Allerdings habe ich selbst noch kein Danielsen Modell gestrickt und auch noch kein Isager Garn verstrickt. Das wird sich aber im Herbst ändern, denn ein paar Jacken aus diesem Buch gefallen mir sehr gut und werden ganz bestimmt in den Wollweltschen Kleiderschrank wandern ...geplant ist das auf jeden Fall!


15 wunderschöne Inseln, 15 wunderschöne und sehr raffinierte  Modelle und deren Anleitungen, die alle  die Handschrift ihrer Designerin tragen:  8 Jacken, 3 Pullover, 1 Tunika, 1 Weste und 2 Herrenpullover. Annette Danielsen arbeitet in diesem Buch mit  warmen Herbstfarben, Schurwolle , Alpaca, Lammwolle und diese Garne auch gerne miteinander kombiniert. Man findet Noppen und Biesen, Längsstreifen und Querstreifen mit kleinen  Farbtupfern, dezente Zöpfe,  kurz gesagt....für jeden Geschmack ist etwas dabei. Die Schnitte sind in der Basis eher klassisch, werden aber durch die außergewöhnlichen Details zu einem unverwechselbaren Danielsen-Design. Sie sind sehr schön ausgearbeitet, es gibt Raglan-Modelle,   manche haben eingesetzte Arme, quergestrickte und eine Anleitung   sogar wahlweise als Jacke oder Pullover. Ein Modell mit dem Namen Anholt, eine wunderschöne Jacke, kann mit NS 3 oder 3,5 gestrickt werden, wo bei der 2. Variante noch eine  Anleitung zum anschließenen Walken dazu gegeben wird, falls man Spaß an einer Walkjacke hat. Sehr außergewöhnlich, diese Designs. Es finden sich sehr wenig Näharbeiten, man strickt viel rund oder hat bei Jacken alle Teile auf den Nadeln, so dass kaum Nähte zu schließen sind. Selbst alle Bündchen werden direkt mit angestrickt und so bleibt nach der Strickarbeit nur Knopfannähen,  Arme einsetzen,  Fäden verweben,   stolz der Welt zeigen und mächtig damit angeben.

Keines der Designs wird von einer perfekt gestylten, perfekt frisierten und perfekt geformten Businesslady mit Null Ahnung vom Stricken präsentiert, die noch nicht einmal in der Lage ist für das Foto die Nadeln richtig zu halten oder sich lasziv mit ihrem Lace-Strickjäckchen aus reiner Seide im Rolf Benz Sofa lümmelt; ihr findet lediglich eine lebende Person und das ist ein alter Fischer in orangefarbiger Gummibuxe. Alles ist erfreulicherweise fokussiert auf 15 wunderbare Strickideen, toll!!


Nur so zum Anfixen zeig ich euch ein paar Bilder, damit ihr bald in euren Buchladen des Vertrauens fahrt, euch eine gemütliche ruhige Sitzecke sucht,  in dieser gebundenen Ausgabe blättert und in eurer Fantasie nach Dänemark verreist. Und ich verspreche euch, immer, wenn ihr etwas daraus stricken werdet und die Anleitung vor euch liegt, immer dann geht die Reise wieder los und ihr verbringt ein paar wunderbare Strickstunden am Meer. Und für die ganz Eiligen gibts ja auch das Internet.

Æbelø



Fejø




Ærø

(alle Bilder wurden mir von literatutest.de zur Verfügung gestellt)

Die Strickreise ans Meer ist im LV Verlag erschienen und  erst seit kurzem auf dem Markt. Die Druckqualität ist ausgezeichnet, die Schriftgröße  für mich blindes Huhn gerade noch akzeptabel. Der Preis ist mit 17,95 € und der Tatsache, dass jede Anleitung noch nicht mal 1,20 € kostet, sehr erfreulich. 

Im Impressum findet ihr interessante Links zu allen, die an diesem Buch mitgearbeitet haben. Und Dörte von der Wollwerkstatt Kiel gehört zu den Übersetzerinnen.

Nur eins fehlt mir : Die Bezugsquelle für die tollen Knöpfe ♥

Und jetzt aber schnell damit auf eure Geburtstagswunschliste!!! Und wer schon Geburtstag hatte.....bis Weihnachten sind auch nur noch 9 Monate - 2 Tage ♥♥ Aber im Grunde solltet ihr es euch  gönnen...einfach so, weil ihr es verdient habt.

Mmmh, für diese Buchbesprechung in der Wollwelt musstet ihr ja schon wieder mächtig Zeit opfern...ich kann mich einfach nicht kurz fassen, besonders nicht, wenn das Herz voll ist und ich meine Begeisterung doch so gerne teile. Ich danke euch dafür.

Eure Andrea

Freitag, 23. März 2012

Lebenslinien auf weißem Papier

In meinem 1. Eintrag des neuen Jahres hab ich es erwähnt: ein neues Jahr ist wie ein weißes Blatt Papier für mich, das Monat für Monat neu beschrieben wird. Und so ist es nun an der Zeit zu schauen, was denn schon so drauf steht...jetzt, wo  das 1. Viertel bald erledigt ist, die Uhr wieder umgestellt wird, der Frühling da ist und das Osterfest vor der Tür steht.


Der Januar war der Monat der Veränderungen, beruflich gesehen, und endete nach vielen Überlegungen mit der Neuerung, dass ab Februar von mir weniger Stunden gearbeitet werden, genau 6,5 Stunden weniger pro Woche. Diese neue Situation traf mich in dem Monat, in dem ich am dünnhäutigsten bin, gerade das einsame Weihnachtsfest und Silvester überstanden und irgendwie noch Tobis Geburtstag hinter uns gebracht. Und doch wusste ich, dass dieser Tag komme würde, denn ich teile mir ja meinen Arbeitstag mit meiner Kollegin, die in Elternzeit ist und nun ab Februar wieder mehr kommen wollte.

Der Februar stand dann ganz im Sinne von Umdenken, Umplanen und Umrechnen. Mehr Freizeit, weniger Geld....da musste nun erstmal gründlich drüber nachgedacht werden wie ich das so organisieren soll. Jetzt, nach 2 Monaten, kann ich sagen: ja, hat durchaus seine Vorzüge, die neue Regelung. Und nach einigem Ausprobieren, wie man denn nun zu aller Zufriedenheit und Effektivität die neue Stundenzahl auf die Woche verteilt, gibt es jetzt ein Endresultat und damit kann ich wunderbar leben: Mo frei, Dienstag voll, Mitt, Do und Frei 4 Stunden, davon 2x morgens und 1x  am Do nachmittags. Und ich muss sagen, sie bekommen mir sehr gut, diese 18,5 Stunden mit dem langen Wochenende. Und doch hab ich auch festgestellt, ich bin belastbarer als ich 2010 dachte, damals, als ich nach 6 Jahren wieder von 0 auf 100 ins Berufsleben eingestiegen bin.

Im März ist wieder mehr Leben in mein blog gekommen, obwohl es hier eine völlige Strickflaute gegeben hat, weiß der Himmel warum. Ich hatte einfach keine Lust darauf und hab entweder gehäkelt oder gar nicht gehandarbeitet. Hier sind noch ein paar der Babymützchen für meinen shop, die ich so zauberhaft finde. Aber Lenny will einfach keine...tja, dann eben alle für die anderen Babys..pfft..


Ist doch zum Wegklauen, oder?
 

Infos zu Anleitung und Garn findet ihr hier.

Unsere Merle ist ja nun schon riesengroß und wird im August stolze 2. Damit sie gut durch die sonnige Zeit kommt, hab ich natürlich auch ihr ein Hütchen gehäkelt, ganz nach den Wünschen von Mama. Ein großer Vorteil der Stundenreduzierung ist ja, dass ich Merle viel öfter besuchen kann und ihre Mama kocht dann was Leckeres und wir tratschen bis der Arzt kommt.


Und für ihre kleine Freundin gabs auch gleich eins dazu, Mädchen gehn ja gern im Partnerlook..hab ich mir sagen lassen von meinen Freundinnen, die alle nur Mädels  und darum ausreichend Erfahrung gesammelt haben in den letzten 25 Jahren.


Infos zu Anleitung und Garn gibts hier.

Monate hab ich auf diesen Socken rumgekaut, jetzt sind sie fertig. Nutkins ist ein wunderschönes Muster, daran lag es nicht, nur an der Strickunlust im Hause Wollwelt.



Strickunlust ist jetzt allerdings schon wieder Geschichte, denn ich hab nach der Featherweight-Pleite und nach dem Wundenlecken direkt eine neue Jacke angefangen und hier ist der Anfang. Nein, keine Maschenprobe, ihr seht den Kragen, damit gehts nämlich los. Aber dazu mehr in einem eigenen Bericht:


Gekauft hab ich das Garn als Hellgrau, aber ich glaube, es ist ein Eisblau....wie auch immer, eine schöne Farbe zu Jeans, die ja zu meinem Standardprogramm gehören: Jeans, Shirt, Jäckchen...perfekt ♥

Im März hat meine Mama  nach 30 Jahren das Stricken wieder angefangen. Nieder mit  Sudoku, nieder mit  Kreuzworträtseln und nieder mit der Trilogie Jauche und Levkojen, die hat sie so oft gelesen, dass sie gar nicht mehr hingucken muss, kann eh alles auswendig und ich wundere mich jedesmal, wenn ich die 3 Bücher auf ihrem Tisch liegen sehe, dass überhaupt noch ein einziger Buchstabe drin ist.  Eines Tages  fragt sie mich, ob ich ihr nicht Stricknadeln mitbringen könne, sie hätte da Garn gekauft und würde es gerne zu so einem runden Schal, wie ich die immer trage,  verstricken. Sie kann nur rechte und linke Maschen, kann weder Anschlag noch Abketten und Fäden vernähen mag sie auch nicht. Typisch für meine Ma, sie konnte Arbeit schon immer prima deligieren, in diesem Fall an mich. Und siehe da, das macht sie wirklich prima mit ihren leider schon sehr verkrüppelten Fingern, die schwer gezeichnet sind durch Gicht und Arthrose. Fast jede Woche hat sie einen cowl fertig. Den allerersten hab ich noch nicht digifiert, weil sie ihn bis vorige Woche täglich getragen hat, aber es gibt schon Folgemodelle, die ich euch gerne zeigen möchte. Sie verarbeitet ruckzuck meine ganzen Wollreste und zaubert wunderschöne cowls zu meinen Mützen. Schaut hier:

Die Mütze war  ja ursprünglich für sie, aber sie stand ihr überhaupt nicht. Meine Mama hat aber ein wöööönzig kleines Köppken, ist auch nur knapp 1,60. Also hab ich noch ein Bund angehäkelt, einen Bommel angenäht und das Set ist perfekt für den nächsten Herbst und für "Mutter ihre Tochter" ♥.


Der 3. Mamacowl passt perfekt zu meiner letzten Mütze, schaut hier:



Hat sie doch sehr geschmackvoll gestreift, man kann es auf den Fotos schlecht sehen, aber das Garn ist melliert und eine Farbe in einem Block passt immer perfekt zu einer anderen im nächsten. Marie-Luise hat ja sowas von Spaß beim Stricken und ich bin ganz stolz auf meine Ma, sie wird schon 76 im Mai.


Und das allerbeste im März geschah letzte Woche mit einer unscheinbaren mail von literaturtest.de. Man sei auf meine Wollwelt aufmerksam geworden und fragt an, ob ich nicht Lust hätte, Strickbücher zu rezensieren. Jaaaaa, aber sowas von Lust hätte ich dazu ♥♥

Das 1. Exemplar ist schon da und ihr könnt euch auf einen eigenen Artikel freuen, wenn ich mich am Wochenende intensiv eingelesen habe. Mehr verrat ich aber heut noch nicht!

Ihr seht, 3 weiße Blätter von 12 sind schon gut beschrieben........

Und jetzt verabschiede ich mich aus einer anstrengenden Woche ins sonnige Wochenende.

Erkenntnis der Woche:

Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.

Johann Wolfgang von Goethe

Genießt die Frühlingsluft, die Sonne und die Wärme und lasst es so gut wie möglich gehen und noch ein wenig mehr ♥

Eure Andrea 


Samstag, 17. März 2012

Reibung erzeugt Wärme oder so ähnlich

Es kommt wie es kommen musste, die aus Malabrigo Lace gestrickte featherweight Jacke pillt und pillt und schrumpft und filzt schon während des Tragens...... und ich dumme Kuh frage mich selbst, warum ich nicht endlich mal sofort auf mein Bauchgefühl hören kann, das sich doch  immer sofort meldet, wenn etwas falsch zu laufen droht. Zuhören, Andrea, zuhören!!!!

Meine Güte Frau Wollwelt, das Glas ist eben doch nicht immer halb voll, du mit deinem ewigen Optimismus. Und nu....haste dich umsonst gequält! 

Aber da ich ja in jedem Scheißhaufen immer noch was Positives finde: Nein, war nicht umsonst, denn meine Leserinnen werden jetzt hoffentlich nie nicht eine Jacke aus diesem Garn stricken...


Leicht gereizte und angezickte Grüßchen vom Niederrhein, der mir eigentlich heute auch Sonne versprochen hatte, schickt Andrea
 grummel,grummel.....
da ist jetzt eure Aufbauarbeit gefragt....mecker,motz...

Sonntag, 11. März 2012

Vom Knall, den ich nicht gehört hab

Ich war des Wahnsinns fette Beute, damals Anfang September, als ich mich in dieses "Nichts " verliebt hab und es auch unbedingt stricken wollte. Also schnell das Originalgarn gekauft, das Hannah verstrickt hat und zwar in dieser Farbe, ein schönes Graublaumelliert ♥


Wer hier schon länger liest, der weiß es ja. Ich, dünnes Garn und dicke Nadeln sind eigentlich der Widerspruch an sich. Frau Wollwelt allerdings hat das aber anscheinend überlesen, denn sonst hätte ich mir mal gepflegt den Puls gefühlt, echt jetzt!

Aber wegen mangelnder Zurechnungsfähigkeit gepaart mit grenzenlosem Optimismus und einer gewissen Sturheit wurden alle Bedenken zur Seite gewischt und voller Elan mit diesem Jäckchen begonnen. Puh, da hab ich wohl wirklich und wahrhaftig den Knall nicht gehört.

Heute, nach langen 7 Monaten ist sie nun endlich fertig geworden. Sie wiegt 165 Gramm und trägt damit ihren Namen "featherweight cardigan" völlig zu recht. Sie ist ein fluffiger Windhauch, gibt aber an als wär sie eine "Große". Also eigentlich genau richtig für mich........


Ich schwöre, obwohl das Ergebnis mir jetzt gut gefällt, das Stricken war gähnend langweilig und ich hatte mehr als 1x zwischendurch das Gefühl, ich wäre jetzt völlig durchgeknallt, weil ich mir diese Quälerei antue. Einige Veränderungen hab ich vorgenommen: A-Linie, längerer Korpus und natürlich lange Arme, die ich aber offen gestrickt habe und nicht wie in der Anleitung rund mit dem Nadelspiel.


Das Malabrigo Yarn Lace ist ein federleichtes schönes Garn....für Dinge, die nicht viel beansprucht werden wie Hals oder Kopf. Ich glaube aber, für eine Jacke ist es völlig ungeeignet, es hat schon beim langen Verstricken ein wenig gepillt. Ich fürchte, nach dem 1. Tragen wird an den pregnanten Stellen Unterarm und Hüfte schon einiges wegzukämmen sein an meinem neuen Jäckchen.


Das Garn bauscht sich nach dem Waschen richtig dick auf und ergibt ein festeres Maschenbild, zuerst dachte ich, das gute Stück ist verfilzt. Aber nach einem beherzten in Form ziehen und Trocknen in der gewünschten Passform passt doch alles wunderbar. Aber einen Riesenschreck hatte ich weg...uih, dieses Jäckchen hat mich ehrlich wahnsinig gemacht vom Anschlag bis zum konfektionieren.


Ein wenig stolz bin ich schon auf mich, dass ich das alles bis zum bitteren Ende durchgezogen habe. Lange werd ich wohl keine Freude an ihr haben, über das Frühjahr aber wird sie mich schon warm und mollig bringen und danach wird sie halt zum "Sweet home" Schätzchen.

Wesentlich mehr Spaß hat das Auffüllen von WOLLkenlos mit  den neusten Mützen meiner Littles-Kollektion gemacht. Ich hab nach vielen vielen Jahren ja mal wieder die Häkelnadeln aus der Versenkung geholt und erstmal einen Prototypen für Merle gehäkelt.


Aus DROPS Cotton light und Häkelnadeln N 4 gings dann in die Produktion, schaut hier:


und hier


Sie sind zauberhaft und mein Modellbaby schaut so schnucklig aus...seht selbst:


Und jetzt warte ich auf wärmere Temperaturen, die ja nicht mehr so weit weg sind...wenn man der Presse Glauben schenken mag. Und dann gibt es auch Bilderkes hart an der Frau vom grauen "Nichts", das mich nah an meine Grenzen gebracht hat.

Erkenntnis der Woche:

Kohle, die Geduld hatte, ist jetzt ein Diamant. 

 Manfred Hinrich, (*1926), Dr. phil., deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller

Tschüssikowski Mädels und bis bald

Eure Andrea


Dienstag, 6. März 2012

15. Teststrick März: Bad Hair Cap

Immer wenn ich ein neues Garn geschickt bekomme, die Kartonage geöffnet habe und das Geheimnis gelüftet ist, immer dann denke ich als erstes: Hoffentlich kann ich einen positiven Bericht schreiben und auch diesmal wieder wurde mein Wunsch erfüllt.

Als mich Paul Pascuali Anfang des vorigen Jahres gefragt hat, ob ich für ihn seine Garne testen könne, damals war von 6 Monaten die Rede, hab ich ihm gleich gesagt, dass ich aber auch Negatives schreiben würde, falls es Anlass dazu gäbe.

Und heute stelle ich das 15. Testgarn vor und schon wieder nix zu meckern, rein garnichts.

Aber jetzt von vorne, wie ihr es gewohnt seid. Wir sprechen heute über:

Capucchino von Rosarios4

30% Milchfaser + 70% austr. Schafwolle

50 Gramm/95 Meter

Preis: 5,39 Euro/50 Gramm 


Im Test die Farbe 15, ein schönes warmes Petrol, 200 Gramm davon.


Zu tun haben wir es heute mit einer australischen Schafwolle und der Milchfaser, deren Vorteile ich schon im 2. Teststrick ausgiebig und detailliert erörtert habe. An diesen Test kann ich mich besonders gut erinnern, da er eine heiße Diskussion über das Für und Wider von Garnen aus Lebensmitteln zur Folge hatte, die wir hoffentlich heute nicht wiederholen müssen. Die Beschreibung der Garnzusammensetzung im shop enthält einen Fehler, laut Banderole des portugisischen Herstellers  ROSARIO4 haben wir hier 70% austr. Schafwolle und 30 % Milchfaser.

Nimmt man also ein Knäuel Capucchino mit einem p in die Hände, denkt man sofort: das ist doch eine Merino, weich, griffig, schön. Ich kann jetzt keine Anzeichen finden, wo hier Milchfaser drin steckt. Das reine Milchfasergarn vom 2. Teststrick war ein wenig glänzend, eher wie Viskose, dieses hier hat alle Charaktereigenschaften einer schönen Merino, die es aber auch nicht ist  und hütet damit wohl eine visuelles Geheimnis: ich find die Milch einfach nicht. Da sie aber sicher auch der Grund für den Eigennamen ist, in Cappucchino mit zwei p ist ja bekanntlich frische Milch, will ich mal Ruhe geben, denn ob nun Merino oder australische Schafwolle mit Milchfaser.....schön ist es allemal, sogar sehr schön!

Ihr könnt mir glauben, es kratzt oder zwickt nicht ein wööönziges Spürchen, ist damit also wunderbar geeignet für alles, was sich am Hals oder Kopf befindet und genau darum hab ich mich wieder für eine Mütze entschieden. Wäre ich Pulloverfreund oder nicht ständig hitzebedingt auf zwiebeleffekttaugliche Strickjacken in dünneren Qualitäten angewiesen, so würde ich ohne mit der Wimper zu zucken auch etwas Schönes zum Thema Oberbekleidung daraus nadeln. Mit NS 7 ergibt dies aber sicher eine sehr warme Jacke, schön für Frostbeulen, aber nix für "Mutter ihre Tochter", die erst bei -15 ° mal zuhause Socken anzieht und die Flipflops gegen Schluppen tauscht.

So, und wer im Moment keine Lust auf Stricken hat, tja....der häkelt eben.


Häkelnadel 7 rausgekramt, Garn doppelt genommen, schnell noch über Reliefstäbchen informiert und los gehts. Das geht rubbeldizupp, 4 Stündchen und eine Mütze ist fertig, deren Anleitung aus stolzen 16 Runden besteht.

Das Testgarn ist wunderbar. Alles lässt sich geschmeidig verhäkeln, sogar mit doppeltem Faden. Es ist kurzfaserig, auch anders als beim reinen Milchgarn, flust überhaupt nicht, ergibt ein schönes Maschenbild, färbt nicht ab und in den verbrauchten 4 Knäueln, von denen aber noch etwas übrig ist, war kein einziger Knoten, klasse! Schaut hier, das sieht doch klasse aus, oder?!



Häkeln frißt ja richtig was an Garn, das steht fest, ist aber für dieses Projekt eine sehr gute Entscheidung. Wir sehen eine Schirmmütze, eher einen Hut, denn die Arbeit bedarf ja einer gewissen Festigkeit, die auf jeden Fall durch Häkeln gegeben ist.

Die Erfahrung hat gezeigt: Passt die Mütze "Frau von Welt" vor dem Waschen, dann passt sie mir hinterher, denn nach einem Waschgang ist ja immer Entspannung angesagt. Darum zeigt sie euch nun:

Bad Hair Cap


Ob das jetzt auf gehäkelte Arbeiten auch zutrifft, konnte ich mangels vergleichbaren Projekten nicht zuordnen, da war Spannung pur angesagt, als das kleine Ding seine Runden in der Maschine drehte...natürlich im Wollwaschgang bei 30°, genau wie auf der Banderole beschrieben. Schaut gar nicht aus wie gehäkelt, nicht?!


Ich hab sie Bad Hair Cap genannt, weil man wunderbar die ganze "bädde" Haarpracht als Knoten darin verstecken kann und , sollte man sie auf seine schöne frisch gestylte  Frisur aufsetzen, man im schlechtesten Fall ebenfalls alles völlig zerquetscht hat. Eins ist allerdings klar, es ist meine allerwärmste Mütze und ich hab derer nicht gerade wenig. Somit bin ich also bestens vorbereitet auf die nächste Kältewelle aus dem Osten, hoffentlich aber erst im Jahr 2013. Falls sie überhaupt bei mir bleibt, denn ich denke da an eine jüngere Mützenliebhaberin, der diese Schirmmützen auch gut gefallen und die sicher ein Lebenszeichen abgibt, wenn sie dieses Modell sieht.

WIe auch immer, Fotos mit Frau Wollwelt gibt es natürlich auch, büdde schön.




Sie sitzt ganz toll, passt perfekt und ehrlich gesagt, wenn ich sie nicht gemacht hätte, würde ich niemals glauben, dass sie gehäkelt ist.



Die Ohren sind drin, sie geht schön weit in den Nacken, eine wirklich tolle Anleitung auf Deutsch, die auch noch kostenlos ist. Danke Angelika, es hat großen Spaß gemacht, deine Schirmmütze zu häkeln. Ihr findet die pdf zur Anleitung auf ihrem blog unter my free pattern: Schirmmütze.


Wieder einmal hat sich gezeigt, dass Paul Pascuali ausgezeichnete Qualitäten verkauft, die immer ein wenig exotisch sind und nicht überall zu bekommen. Die Capuccino mit einem p kann ich euch wieder einmal wärmstens ans Herz legen, sie ist zur Zeit in  8 Farben vorrätig, wobei mir persönlich eine größere Farbauswahl mehr zusagen würde. Da Pauls shop aber praktisch noch in den Kinderschuhen steckt und man sich als Unternehmer ja nicht alles auf Halde legen kann, schätze ich mal, dass sich da sicher noch etwas tun wird, wenn mal " die Nachfrage das Angebot bestimmt". 

Wer sich für die nächste kalte Saison schon bevorraten möchte, der sollte das 10% Angebot bis 17.03.2012 nutzen, den code für Wollweltleserinnen findet ihr wie immer in der rechten Spalte.

Und jetzt bin ich gespannt auf das nächste Testgarn, ich hab nämlich noch keine Ahnung. Habt ihr Testwünsche?

Euch allen einen schönen Frühlingsmärz und bis bald

Eure Andrea


Sonntag, 4. März 2012

O-Ton Katerkürten

Hola chiccas, heut bin ich es wieder, euer Lenny. 

Meine Menschin sagt, ich soll euch mal was schreiben, weil ihr alles so lieb seid..keine Ahnung, warum sie es nicht selbst macht. Hätte eine Blockschokolade...oder so ähnlich...und Frühjahrsbeschlaffung mit Verunlustigung und Mormonenverspiegelung. Also mir sind das zu viele "ungs" und ich freu ich schon, wenn wir wieder gemeinsam auf die Pirsch gehen. Im Moment mag sie nicht, aber gestern hab ich gesehen, dass sie am letzten Ärmel ihrer Jacke gestrickt hat und grüne Socken lagen auch an ihrem Stricksessel. Na, da hoff ich mal, dass das mit der Schokolade nun gegessen ist, sie steht ja eh mehr auf Gummitierchen.

Wie auch immer, ich hab jedenfalls keine Zeit für diesen "Weiberkram", ich hab zu tun. Ich sag nur M Ä U S E, die sind hier echt überall. Dicke Feldmäuse, kleine Spitzmäuse, Hausmäuse...und alle sitzen in meinem Revier.

Täglich bin ich auf der Hut und erfülle meine Pflichten. Hab schließlich einen Ruf zu verlieren: Don Leonardo, größter Jäger vom Stadtpark. Und der größte Elsternschreck, denn die sind auch ziemlich scharf auf meine Beute...blöde ewig kreischende Pinguin-Schnepfen!



Ich leg sie schön auf den Balkon oder davor, meine Menschin erledigt dann den Rest und was passiert: Sie kriegt schon wieder Ärger....mit den Nachbarn. Pfft....hallo?.... Ist ja nicht das 1. Mal, sie bekommt ständig so seltsame Anrufe..alle wegen mir. Dabei kontrollier ich nur mein Revier, dazu gehören halt auch die anderen Häuser, solln sie doch ihren Türen zulassen, dann muss ich auch nicht schaun, ob es brennt oder Ungefugte sich gewaltsam Eintritt verschafft haben. Mein Name ist Lenny, Don Lenny, das spanische Antiterrorkommando, allzeit bereit!!

Hier wohnen ja viele ganz nette Zweibeine. Mein Freund Josef z.B. und seine  Regine, das sind die Menschen von Mimi. Mimi mag mich ja überhaupt nicht, sie schreit alles zusammen, wenn ich in ihr Revier komme. Aber ihre Menschen befreien mich regelmäßig aus ihrem Keller oder bringen mich nach Hause, wenn ich mal wieder der Straße zu nahe komme.

Oder die Gaby, die Menschin von Coco, die die Katzenklappe immer aufläßt, so kann auch ich Coco besuchen, wann immer ich möchte oder ein kleines Schläfchen in ihrem Kratzbaum auf dem Balkon halten. Coco ist das egal, aber mit ins warme Bettchen will sie noch nicht. Sie wartet immer hinter der Couch, bis ich wieder weg bin. Deutsche Mädchen sind da ein wenig komisch, in Spanien sind die Damen  nicht so prüde. Ich arbeite dran......

Der Herr Böhmer trägt mich sogar heim, nur weil ich mich mal in seiner Wohnung umgeschaut habe und in der seiner Nachbarin. Zugegeben, ich hätte nichts darin zu suchen, aber es roch verbrannt und die Dame hat keinen Rauchmelder..da muss man doch was tun *Flunkermodus aus*. Und nur weil er dachte, ich finde nicht nach Hause, weil das zugegeben auch ein ziemliches Stück weg war, hat er mich den ganzen Weg getragen. Nett ne? Bisken gemeckert hat er dann mit meiner Menschin, aber nix Dramatisches. Sie hat ihm gesagt, ich wüsste genau, wo ich wohne und er bräuchte mich nicht schleppen, ich könne gut laufen. Nur die Türe müsse er mir halt öffnen...Und ich wäre ein Heimkind,  immer eingesperrt und darum würde ich offene Türen lieben, weil ich nur geschlossene kennen würde. Volle Möhre auf die Tränendrüse!!!

Mittlerweile kennt mich hier ja jeder, die Kinder haben nach der Schule auch immer Zeit, um mit mir zu spielen und unsere Postbotin würde ja ihre Arbeit gar nicht schaffen, wenn ich ihr nicht so kräftig helfen würden. Wenn man alle freundlich begrüßt und um die Beine streicht, dann fällt auch immer die eine oder andere Streicheleinheit ab, eine Hand wäscht krabbelt die andere.

Beinahe hätte meine Meschin mich zwangsverheiratet, ja echt jetzt, das muss ich noch erzählen! Pfft. als ob ich mir meine Dame des Herzens nicht selbst aussuchen könnte, aber wo wir gerade bei Herz sind, da hat sie halt so ein großes. Ich lieb sie ja dafür, und diese Episode ist gerade nochmal gut ausgegangen....auch für mich *Äugleinzinker*

Und das war so:

Ein Morgen in der Karnevalswoche: Ich spring also wie immer frühmorgens auf unseren Balkontisch, um die Lage der Nation zu checken und hab keine freie Sicht, sondern voll den Blick auf was kugelrundes winziges jammerndes Buntes. Hä?!?! Erst mal beschnuppern, riecht nicht schlecht, kurz überlegen, Plan machen..alles klar, erstmal ignorieren und zur Arbeit gehen, vielleicht hat sich die Angelegenheit ja nach Feierabend schon erledigt, guuuter Plan! 


Tja, hat nur nicht funktioniert, denn sie hier hat irgendwie beschlossen, dass mein Heim auch ihr Heim sein soll . Ich will die Geschichte mal abkürzen, denn ich musste mich fast eine Woche mit der "verliebten Verzweifelten" rumschlagen, dabei bin ich doch überzeugter Single.


Süß war sie ja, eine Glückskatze, 3farbig, also schon eine Augenweide. Etwas pummelig für meinen Geschmack und winzig, nur halb so groß wie ich. Aber sowas von einer Jammertriene, den ganzen Tag hat sie kläglich gemauzt, sobald sie meine Menschen gesehen hat. Aber Gott sei Dank, sie haben sie nicht reingelassen, denn beide waren der Meinung, sie hat bestimmt ein Zuhause, weil sie gut gepflegt und vor allem gut genährt war. 

Dann aber hat sie 48 Stunden in meinem Sessel auf dem Balkon gelegen und ist nicht mehr weg gegangen, hat meine Trockenfutteraussennotfallration vertilgt und gejammert, was das Zeug hielt...sie wollte unbedingt rein! Nur greifen ließ sie sich nicht. Da ging dann der Butterschmelzeffekt bei meinen Menschen los. Madämchen wurde fotografiert und meine Menschin ist zu unserem Tierarzt, der auf der Straße wohnt, um nachzufragen, ob unser Besucher dort bekannt ist und man ihr sagen könne, wohin sie die Katze bringen soll, da wär wohl jemand ausgebüxt. Der Plan war ja gut, aber ohne Erfolg, man kannte den Schreihals  nicht.


Meine Menschin ist mit den Bildern dann mal wieder die ganze Nachbarschaft abgeklappert, keiner kannte das kleine bunte Etwas. Ich hörte was von Feuerwehr oder Tierheim anrufen und meine aufgeregte Menschin, sie könne nicht eine Katze aus dem Tierheim holen und eine andere hinbringen. Dann hat sie beherzt einen Korb zum Verschließen genommen, das jammernde Etwas mit etwas Druck eingefangen, zum Tierarzt gebracht und nachschaun lassen, ob sie gechipt ist, damit hier endlich wieder Ruhe einkehrt, so oder so! Und siehe da, dieser Plan hat funktioniert. Schnell bei Tasso angerufen und jetzt kommt das Happy End!!!

Susi war schon seit 2 Monaten vermißt bei ihren Menschen in einer Stadt, die 35 Kilometer von uns weg ist. Frau W. hat ihr Schätzchen direkt abgeholt. Es sind viele Tränen geflossen, viel Freude hab ich gespürt bei allen Beteilgten....und auch bei mir, dass hier alles wieder normal und ruhig  und das mit der Zwangsverheiratung nun endlich vom Tisch war. Und was da genau passiert ist wird wohl ewig ein Geheinmis von Susi, der kleinen Glückskatze bleiben. Ihrem Namen ist sie jedenfalls gerecht geworden.

Und alle konnten wieder ruhig schlafen und ich hab wieder die volle ungeteilte Aufmerksamkeit von meinen Menschen, schön!!!


Ich soll euch allen ein großes "DANKE" ausrichten, ihr wüßtet schon wofür. Und ich soll euch sagen, dass heut Morgen der Himmel ein wenig blau ist und die Sonne sich zaghaft zeigt, auch da wüsstet ihr Bescheid. Und beim nächsten Mal würde sie wieder selber schreiben.Tztztztzt.... Menschenmädchen und ihre kleinen Geheimnisse.....

Bis bald

Euer Lenny

Donnerstag, 1. März 2012

Strickblockade

Das Wort allein macht einem schon Angst, nicht? Ist aber so, ich hab schon 2 Wochen nichts mehr gestrickt. Keine Lust!!! Absolut keine Lust!!! Nur ein wenig gehäkelt....

Eigentlich hab ich auch keine Lust zu schreiben, dabei gehört das zu meinen liebsten Hobbys. Keine Lust!!! Absolut keine Lust!!! Blog löschen wie so viele andere? Mal abwarten...

Ich erfülle meine Pflichten und dann mag ich schlafen...nur schlafen, und sonst? Keine Lust, absolut keine Lust!!!

Ich glaub, es wird ernsthaft Zeit, dass die Sonne rauskommt........irgendwie bin ich ziemlich neben der Spur......