Samstag, 6. September 2008

Eigentlich wurscht.......

.....das ist das Wochenthema von Frau Blasebalg.

Seit Tagen überlege ich nun, was mir eigentlich

wurscht , egal, unerheblich, belanglos, unbedeutend, unwichtig, irrelevant, gleichgültig, tangiert mich perifär, mir sonst wo vorbei geht, einerlei, Jacke wie Hose, ist mir banane, juckt mich nicht, pfeif drauf, das geht mir am Arsch vorbei (vulgär), scheiß egal, mir pressierts nit, shit happens oder völlig schnuppe ist.

Und ich habe festgestellt: In meinem Alltag ist mir nichts egal, selbst die Dinge nicht, die mir eigentlich egal sein sollten oder könnten. Zu allem hab ich eine Meinung, ergo sind sie mir auch nicht egal. Manchmal dauert die Meinung nur ein paar Sekunden, aber ein paar Gedanken haben sich schon um etwas bewegt. Alles, was eine Reaktion bei mir auslöst (Freude, Wut, Ärger, Traurigkeit, Interesse, Neugier, Mitleid,Verständnis, Ratlosigkeit,) ist mir dann ja wohl offensichtlich nicht egal. Wie definiert man eigentlich egal? Hat dieses Wort nicht einen Negativtouch? Genau wie alle anderen Synonyme? Ist damit Desinteresse gemeint?

Also Fazit der Woche: Frau Wollwelt ist nichts bewußt egal, außer vielleicht, wenn in Las Vegas ein Flipper ausfällt.....aber sie teilt natürlich ihre Meinung nicht ständig mit. "Die Gedanken sind aber sowas von frei"!!!! Hört sich anstrengend an, isses aber üüüüberhaupt nicht.......

Kommentare:

Frau Blasebalg hat gesagt…

Häufig hat es einen negativen Beigeschmack, stimmt schon. Nicht - wie im ursprünglichen Wortsinn - "A und B sind mir gleich viel Wert", sondern häufig "A und B gehen mir beide am Allerwertesten vorbei."

Vielen Dank für die tiefen Gedanken!

Barbara hat gesagt…

..wollte nur kurz hier hereinschauen...bin länger geblieben...und habe die tolen Artikel gelesen....
LG Barbara