Freitag, 20. Juni 2008

Ihr Lieben....


....es hat mir so richtig gut getan, all die netten Willkommensgrüße, die vielen lieben Wünsche zum Geburtstag und die herzlichen emails lesen zu dürfen........ich bin noch immer ganz gerührt. Wie man sich doch nah kommen kann, ohne sich jemals persönlich kennengelernt zuhaben......nur durch das von mir so geliebte geschriebene Wort und ein paar Fotos.


Aber ich hab auch lange über eure Worte nachgedacht und gemerkt, dass ich das mit der missglückten Kur erklären muss. Einige von euch haben auch eine Reha geplant und ich möchte nicht, dass ihr euch fürchtet, nur weil ich meine abgebrochen habe. Andererseits möchte ich auch nicht als dekadentes Luxusweibchen gehalten werden, der vielleicht die Klinik nicht chic genug war........

Die Klinik hat als Schwerpunkt die Psychosomatik und dort sollte ich von der BfA eine vierwöchige Reha durchstehen, weil ich um Verlängerung meiner Erwerbsunfähigkeitsrente gebeten habe. Dass ich im Jahr 2004 an Krebs erkrankt bin, war nur ein Grund. Es gibt noch etwas anderes, das ich bisher hier noch niemals erzäht habe.

Heute möchte ich, dass ihr meinen Sohn Tobias kennenlernt.




In meiner Reha gab es zu 70% am Arbeitsplatz gemobbte Frauen, 20 % Essgestörte , 10 % gestresste Manager und niemanden, der um einen engen Angehörigen trauerte, auch keinen Therapeuten, der sich auf Trauerarbeit verstand. Ich hatte in 3 Wochen 3!! Therapeuten.


Seit fast 4 Jahren führe ich 2 Leben, eines für mich und eines für unser Kind. Dieser Strickblog z.B. mit seinen fröhlichen Inhalten gehört zu meinem neuen Leben ohne mein Kind. Nur beim Stricken bekomme ich meinen Kopf frei und ich schlinge meine Trauer in jede einzelne Masche....und kann sie ertragen.....meistens.


In meinem anderen Leben für und mit meinem Kind habe ich meine Trauerrituale, kann mit meinem Mann, meiner Familie und meinen Freunden leben, weinen, aber auch wieder feiern und lachen. Sie alle haben auch mit Tobias gelebt und ihn geliebt und gemocht und wir teilen die Erinnerungen an ihn gemeinsam. Geschichten werden erzählt, Erinnerungen kommen, manchmal bringen sie einen zum Lachen, manchmal zum Weinen, seine Freunde kommen heute noch zu Besuch.......das alles ist für mich Trauerarbeit und sie bringt einen oft an die Grenzen, ist schmerzhaft und sehr sehr traurig. Aber das alles ist für mich der einzige Weg zu einem ertragbaren Leben .........

In der Kur ist das alles weggebrochen. Ich konnte nicht in sein Zimmer, um mal an seinen Dingen zu riechen und seinen Duft zu erschnuppern. Ich konnte nicht zum Friedhof, noch nicht einmal auf die homepage, die ich zu seiner Erinnerung gestaltet habe. Mein Mann, meine Familie und meine Freunde waren nicht in meiner Nähe...ich war sooo einsam dort. Die Luft so problemgeschwängert von 191 Mitpatienten, die so grenzenlos mitteilsam über ihre Schwierigkeiten waren, dass ich nur Haken geschlagen habe, um nicht ständig noch zugetextet zu werden. Und ich wurde krank...wenn die Seele leidet, reagiert der Körper, das hat meiner 2004 schon mal gemacht.

Und als mir dann der 3. Therapeut in unserem 1. Gespräch sagte, ich würde pathologisch trauern, denn in der Fachliteratur stände, beim Verlust der Eltern wäre die normale Trauerzeit mit 8-12 Monaten, die für ein Kind etwa länger angesetzt, da wusste ich: es ist höchste Zeit, nach Hause zu fahren...........

Meine Freundin Rieke ist notfallmäßig donnerstags angereist und hat mich dienstags heim gebracht, in dieser Zeit war ich nur zum Pflichtprogramm in der KLinik.


Darum meine Bitte an jede von euch, die bald zur Kur fährt:


Fahrt, denn sicher wird sie euch gut tun!!!! Und wenn ihr sie nicht brauchen würdet, dann hättet ihr auch keine Bewillgung der Krankenkasse oder der BfA bekommen!! Genießt die Zeit und kommt gestärkt in den Alltag zurück, damit ihr das Leben mit euren Lieben wieder so richtig genießen könnt....denn diese Zeit ist das wichtigste Gut im Leben.


Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Vielleicht sagt kein Kommentar mehr als 1000 Worte .....

Danke für Deinen Bericht!

Petra

ps. Eine Kur Deiner Art kann man natürlich nicht mit einer Kurverordnung wegen orthopädischer Beschwerden vergleichen.

Alex hat gesagt…

Hallo Andrea,

es tut mir sehr leid für Dich, daß Du einfach in der falschen Kur warst. Ich war vor vier Jahren zu einer Müttergenesungskur in Oberstorf. Dort hatten wir einen Vortrag über Trauer und erst dadurch hatte ich herausgefunden, daß ich bis dahin die Trauer über mein verlorenes Baby nicht verarbeitet hatte. Nach dem Vortrag hatte ich noch ein langes Gespärch mit der Dame. Sie hilft Menschen in ihrer Trauer und hat mir einige Tips gegeben, wie ich meine Trauer verarbeiten kann. Das hat mir sehr geholfen. Falls Du mehr wissen willst mail mich einfach an.

Liebe Grüße
Alex

Nina-Strickmagie hat gesagt…

Liebe Andrea

Mein tiefstes Mitgefühl. Ich umarme dich.
Herzlichst
Nina

Heike hat gesagt…

Liebe Andrea,
ich habe lange vor diesem Kommentarfenster gesessen und habe überlegt, was ich dir schreiben könnte ...
Viele Dinge kreisen mir durch den Kopf seit ich deinen Eintrag und die Seite von Tobias gelesen habe.
Auch wenn ich dir nicht nah sein kann, fühle dich ganz fest umarmt.
Du bist ein ganz wertvoller Mensch! Ich wünsche dir jetzt erst einmal Ruhe und liebe Menschen um dich her, dass du zumindest die letzten 3 Wochen vergessen kannst.

Heike

Mandala hat gesagt…

Liebe Andrea,

an dieser Stelle möchte ich Dich nur ganz herzlich umarmen...

Liebe Grüße
die Irmi

minic hat gesagt…

Liebe Andrea,

ich weiß, du vermisst deinen Tobi so sehr,

beim Aufgang der Sonne
und beim Untergang
erinnerst du dich an ihn.

Zu Beginn des Jahres
und wenn es zu Ende geht,

wenn du müde bist
und Kraft brauchst,

auch wenn du Freude erlebst,
die du so gerne teilen würdest,
erinnerst du dich an ihn.

Solange du lebst
wird er auch leben,
denn er ist ein Teil von dir,
wenn du dich an ihn erinnerst.

Ich drück dich ganz herzlich
und bin so froh, dass du wieder
zuhause bist, an einem Ort, der
gut für dich ist und an dem du
geborgen bist.

Ganz ganz liebe Grüße von Antje

Tina (Tichiro) hat gesagt…

Ach Süße, lass Dich einfach mal ganz fest in den Arm nehmen *knuddel*

Ganz liebe Grüße

Tina

Anonym hat gesagt…

Liebe Andrea,

danke, dass Du uns Dein Vertrauen geschenkt hast!

Ich wünsche Dir viel Kraft auf dem Weg in ein für Dich wieder erträgliches Leben.

Andrea

Martina hat gesagt…

I did not die

Do not stand at my grave and weep
I am not there, I do not sleep.
I am the thousand winds that blow.
I am the diamonds Glint on snow.
I am the sunlight on ripened grain.
I am the gentle autumn rain.
When you awaken in the mornings hush
I am the swift uplifting rush
Of quiet birds In circled flight.
I am the soft stars that shine at night.
Do not stand at my grave and cry.
I am not there, I did not die.

Fühl dich umarmt....Martina

Cecie hat gesagt…

liebe andrea,

bitte entschuldige, dass sicher auch ich eine derjenigen war, die mit ihrem kommentar zum letzten post den falschen ton getroffen hat - das war natürlich nicht meine absicht. zu dem was hinter dir liegt, kann ich nichts sagen, was dem angemessen wäre, aber ich wollte trotzdem nicht ohne kommentar gehen. abgesehen von der fehlenden persönlichen unterstützung aus deinem umfeld ist es sachlich allerdings eine frechheit von der rentenversicherung und vor allem von seiten der klinik, was das passiert ist. wenn du wieder ein bisschen kraft gesammelt hast, kannst du vielleicht nochmal dagegen angehen, denn mir scheint, du hast unterstützung jetzt mehr nötig denn je zuvor.

ich ziehe den hut vor dir und dem, was aus deinem post zu lesen ist.

alles liebe, silke

Marlies hat gesagt…

Hallo liebe Andera
Intressiert habich deinen bericht gelelesen. Du mein Tiefstes Mitgefühl. Drück dich mal herzlichst.
Und ich freu mich auch sehr wieder hier von dir zu lesen. Herzlichst Marlies

Jacky nadelt hat gesagt…

Guten Morgen Andrea

Gibt es dazu die richtigen Worte? Ich bin ziemlich hilflos und erschüttert! Eine wunderschöne HP hast Du für Euren Tim gestaltet.

Auch ich drücke Dich ganz, ganz fest und wünsche Dir weiterhin viel Kraft und ein wieder gutes Einleben zu Hause.

Auch alles, alles Gute und Liebe zu Deinem Geburtstag!

Herzliche Grüsse
Jacky

Anonym hat gesagt…

Liebe Andrea,
wie sehr habe ich auf Deine Rückkehr und Berichte und und und gewartet...
Sehr sehr traurig über das, was Du mit Deinem Mann und Euren Familien erleben musstet.....
Das muss ich erst einmal "sacken" lassen! Ist es doch das Schlimmste für Eltern ein Kind zu verlieren!!!
Sei herzlich umarmt...und froh, wieder daheim zu sein!
Alles Liebe für Dich und Deine Lieben, Heidi

Helga hat gesagt…

Ich umarme Dich.
Liebe Grüße Helga

Helga hat gesagt…

Ich habe mir die Seite von Tobi angesehen und bin sehr betroffen.Ich kann Dich sehr gut Verstehen. Vor 3 Wochen wurde der Sohn einer lieben Kollegin beerdigt. Er hatte Leukemie und ist nur 14 gworden.Ich kann es immer noch nicht fassen.
L.G.
Helga

Anonym hat gesagt…

Hallo Andrea,
ich bin eine tägliche stille Leserin von deinem sehr schönen Blog.
Ich mag deine Art, wie du schreibst sehr und deine Handarbeiten sind genau nach meinem Geschmack.
Es hat mich sehr erschüttert und betroffen gemacht, dass dein Tobias schon so früh gehen musste. Man merkt dann wieder, dass das eigene Päckchen, dass man zu tragen hat, doch gar nicht so schwer ist.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft und schicke dir Liebe Grüße aus Bayern

Elke

Anonym hat gesagt…

Liebe Andrea,
Ich überlege jetzt schon seit 3 Tagen, was ich Dir hierzu schreiben könnte und es wollen mir nicht die richtigen Worte kommen.
Ich würde Dir gerne etwas Tröstendes schreiben, aber ich bin nicht gläubig und so tut mir Euer Verlust nur unendlich leid für Euch. Meine Mutter sagt immer, es gibt nichts Schlimmeres, als wenn Eltern sich von ihren Kindern verabschieden müssen, das ist einfach nicht richtig.
Ich kann Dir nur sagen, dass ich endlosen Respekt vor Dir habe. Wie Du Dein Leben wieder auf die Reihe gekriegt hast, ohne und doch noch mit ihm weiter zu machen und trotzdem wieder zu leben und glücklich zu sein, Respekt. Wir haben nun mal nur ein Leben und das müssen wir nutzen und stets das Beste daraus machen. Hierfür wünsche ich Dir viel Kraft und immer die richtigen Menschen um Dich herum, die Dich lieben und die Du liebst. Du bist ein toller Mensch, Andrea, mach weiter so.
Julia

WollSchnegge hat gesagt…

Liebe Andrea!
Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du es weiterhin schaffst die Balance zwischen Deinen 2 Leben zu halten, und dass Du Dich bald von diesem emotionalen Rückschlag durch die verpfuschte Kur erholst!
Ganz liebe Grüße
Michaela

Gabi hat gesagt…

liebe Andrea,
auch mir fehlen die Worte, die trösten könnten.
Alles, was irgendwie helfen kann, hast du: deinen Mann, gute Freunde und hin und wieder glückliche Tage. Dass diese mehr werden, häufiger kommen und länger dauern, das wünsch ich dir.
viele liebe Grüsse
Gabi

Lysann hat gesagt…

Liebe Andrea,

wie habe ich auch auf Deine Rückkehr gewartet. Wir kennen uns nicht, aber ich lese gerne in Deinem Blog und verfolge Deine Strickereien mit viel Interesse.


Und nun lese ich diese Deine Geschichte. Mir fehlen die Worte ... laß´ Dich umarmen. Ich wünsche Dir alles alles Gute!

Liebe Grüße von
Lysann

blixum hat gesagt…

ach mensch andrea, da will man hier mal wieder vorbeischauen und dann solche nachrichten. mir fehlen die worte...
ich finde es beeindruckend, wie du diese schicksalsschläge meisterst.
sei gedrückt
christine

Rina hat gesagt…

Liebe Andrea

ich bin erschüttert über dein schweres Schicksal.
Aus der Ferne drücke ich dich und wünsche dir viel Mut und Kraft, deinen Weg zu gehen.

Alles Liebe
Rina

Birgit hat gesagt…

Liebe Andrea!

Ich finde es so bewundernswert, wie Du mit diesen Schicksalsschlägen umgehst. Du machst das schon richtig, und ich bin mir sicher, dass Du bald wieder Deine Balance findest - mit Hilfe Deines Mannes, Deiner besten Freundin (um die ich Dich ohne Ende beneide) - und nicht zuletzt unseres Hobbies.

Dein Bericht hat mich sehr berührt, die Homepage für Tobias ist wunderschön. Danke, dass Du uns das alles mitgeteilt hast!

Ganz liebe Grüße

von Birgit

Anonym hat gesagt…

Liebe Andrea,
mein tieftes Beileid für Dich und Deine Familie.
Zur Reha möchte ich nur sagen, es ist schade, daß Du so schlechte Erfahrungen gemacht hast. Schade, daß man Dir nicht die richtige Klinik rausgesucht hat. Ich war letzten Herbst zur Reha, psychosomatisch, und mir hat es sehr gut getan. Gerade die vielen Gespräche. Allerdings waren fast nur Patienten mit ähnlichen Krankheitsbildern dort.
Ich habe Freunde, die auch ein Kind verloren haben und ich weiß, wie lange es dauert bis man "nur" in den Alltag zurück kommt. Und wie lange es dauert, bis man darüber hinweg ist......wer weiß das schon. Jeder Mensch ist anders und braucht andere Dinge. So auch beim Trauern. Ich habe die Feststellung gemacht, daß Außenstehende schlecht damit umgehen können, wenn man nicht mehr so funktioniert wie immer. Und ich glaube, daß ist das Schlimmste an den Reaktionen.
Meine Freunde haben lange eine Selbsthilfegruppe für trauernde Eltern besucht. Ihnen hat das sehr geholfen. Aber wie gesagt, jeder ist anders und braucht andere Dinge.

Ganz viele liebe Grüße und genieße den Sonnenschein.
Michaela

s´hexerl hat gesagt…

Hallo Andrea!
schlimm genug, daß Du Dich für den Reha-Abbruch überhaupt erst erklären musstest *seufz*.... ich finde es schön, daß Du wieder da bist, traurig die Umstände, die Dich verfrüht nach Haus getrieben haben. Ich habe GottseiDank kein Kind verloren, aber andere liebe Anverwandte... der letzte Verlust war vor 2 Jahren, und ich trauere noch immer.... der Therapeut hat wohl noch nie selbst getrauert... denn sonst wüßte er: die Trauer hört NIE auf, nur lernen wir mit der Zeit ein klein wenig anders damit umzugehen.....
ich wünsche Dir unendlich viel Kraft!!!
liebe Grüße,
Nadja (s´hexerl)

Anonym hat gesagt…

Hallo!

Schon oft besuchte ich diverse Strickblogs um die schönen Dinge anzuschauen, die andere mit ihren Händen herstellten.
Schon oft las ich das eine oder andere private aus dem Leben des Bloggenden.
Schon oft war es auch etwas trauriges.
Aber niemals haben mich Worte so getroffen und berührt wie diese und wie die Homepage, die sie für ihren Sohn eingerichtet haben.
Und niemals habe ich einen Eintrag je kommentiert. Aber heute musste ich dieses einfach tun.
Niemand kann nachvollziehen, was sie durchmachen und nichts, was ich schreiben könnte, würde wahrscheinlich annähernd dem nahe kommen, was ich empfunden habe, als ich diese vielen Worte las und mir die Bilder anschaute.
Nichts desto trotz wünsche ich Ihnen nur das Beste, unendlich viel Kraft und Ihrem Sohn, dass er da, wo er nun ist, endlich wieder sorglos Fußball spielen und essen kann.

Eine stille Mitleserin

Sockentrolli hat gesagt…

Liebe Andrea,

ich kann erst heute etwas zu diesem Eintrag schreiben, obwohl ich die Site über Euren Tobi bereits vorgestern angeschaut habe. Es fällt mir dennoch schwer, die richtigen Worte zu finden. Es klingt immer so banal, wenn man so etwas wie "es tut mir leid" schreibt. Was Tobias und Euch geschehen ist, ist zu dramatisch.

Ich glaube, es ist das Schlimmste, wenn man das eigene Kind zu Grabe tragen muss.

Als damals meine Mutter an Leukämie starb, empfand ich ebensogroße Trauer für meine Omi, die den Sterbeprozess noch miterleben musste. Schrecklich.

Ich fühle mit Euch und drücke Dich ganz herzlich,

Antje

beatrice hat gesagt…

Liebe Andrea
Erst heute habe ich wieder deine Seite besucht, da ich glaubte, du seist noch in der Kur.
Was ich bei dir lese stellt mir die Nackenhaare auf, macht mich traurig und mein Herz schwer. Ich muss gleich mal meinen Sohn umarmen gehen. Mein schlimmster Albtraum, den ich hoffe nie erleben zu müssen, ist bei dir eingetroffen. Wie kann man da von einer Anzahl Monaten sprechen, die die Trauer dauern soll?
Wunderschön ist die Seite über deinen Sohn gestaltet.
Danke, dass ich sie entdecken durfte.
Ich drücke dich ganz fest.
Beatrice

linnea hat gesagt…

liebe andrea,
ich hoffe, durch meinen kommentar, nicht etwas, was du vergessen möchtest, wieder aufzurütteln...
ich bin erschrocken über den umgang mit dir als trauernden mutter in der klinik und glaube, dass deine entscheidung, die kurz abzubrechen, die einzig richtige war. trauerzeit in monaten zu berechnen, das wird deinem kind nicht gerecht.
die seite deines sohnes zeigt in all ihren texten und bildern, wie sehr du ihn geliebt hast, mir standen die tränen in den augen.
ich hoffe, dir geht es nun zuhause wieder besser und in deinem leben gibt es raum für freude und trauer.

mit liebe grüßen,
linnea